Größter Blühstreifen der Welt mit Insektenlieblingen

Größter Blühstreifen der Welt mit Insektenlieblingen

Größter Blühstreifen der Welt mit Wildblumen

München. Unter der Naturpatenschaft der Volksbanken Raiffeisenbanken Dachau ist auf einer Fläche von über 58.000 Quadratmetern der womöglich größte Blühstreifen der Welt entstanden, der mit mehr als 27 Bienenlieblingen, Wildblumen und Wildkräutern und Beigaben von Wildsalbei, wilder Kamille etc. aufwarten kann. Wer an diesem Feld vorbeikommt, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Die meisten Menschen dürften in ihrem ganzen Leben noch nie eine solche Blütenpracht begleitet vom unglaublich intensiven Duft nach Wildkräutern und Beeren jemals erlebt haben. Derlei intensive Gerüche von Wildkräutern begleitet von Tausenden surrenden Insekten kennt man allenfalls als Wanderer von der wilden und ursprünglichen Macchia Korsikas oder Sardiniens. Auf deutschen Monokulturen sucht man nach dieser Artenvielfalt und der Freude an der Vielfalt der Sinneseindrücke jedenfalls meist vergeblich.

Das deutsche Startup GEOXIP AG hat sich mit GPS-gestützer HighTech die Rückkehr der Natur und echte Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Firmen können landwirtschaftliche Flächen buchen und ihr Logo dabei mit echten Wildblumen anbauen lassen. Landwirten bringt das nicht nur ein extrem faires Zusatzeinkommen, sondern auch Achtsamkeit und Wertschätzung. Und: Landwirte/innen können hier einmal auf Düngen, Gülle und Insektizide komplett verzichten. Firmen wiederum können sich nachhaltig präsentieren, die CO2-Bilanz verbessern, EU-Vorgaben zur CSR-Berichtspflicht erfüllen und Werbebudgets für wirklich grüne Werbung einsetzen. Kundennah. Und direkt beim Erzeuger. Win Win für alle. Vor allem aber ein Modell, dass der Natur einen echten Wert gibt und sie deshalb fördert.

Die Feldwerbung der Volksbank Raiffeisenbank Dachau sprengt dabei gleich mehrere Superlativen:

Blühstreifen der Superlative

Das Logo der Volksbanken und Raiffeisenbanken besteht sowohl im Vordergrund, als auch im Hintergrund aus Wildblumenmischungen im Öko-Anbau. Es umfasst gesamt über 5,8 Ha, also mehr als 58.000 Quadratmeter und hat selbst im Winter noch für Insektennahrung gesorgt.

“Legt man die Fläche von 58.000 Quadratmeter einmal auf die übliche Breite eines Blühstreifens von 3 m um, würde sich eine Länge des Blühstreifens von über 19,3 (!) Kilometer ergeben.

Hinweistafel größter Blühstreifen der Welt mit 27 Blumen und Wildblumenarten
Warntafel “Vorsicht Bienen”
Bienenkörbe auf der Feldwerbung inmitten der Blumenwiese
Bienenkörbe auf der Feldwerbung in der Einflugschneise München
Mohnblumen und wilde Kamille für Feldwerbung
Blauviolette Phazelia als “Pigment” für Feldwerbung

Über 27 Blumenarten, Wildblumen und Wildkräutern

Normale Blühstreifen “muss” man anlegen, weil sie von der EU vorgeschrieben sind. Hier geht es natürlich auch immer ums Geld. Gemacht wird, was vorgeschrieben und was Standard ist. Dank der Naturpatenschaft hat der Preis für die Wildblumenmischung zu Gunsten der Natur bei diesem Projekt nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Die spezielle Beimischung von echten Wildkräutern und Raritäten für Insekten verteuerte das Saatgut hier im Einkauf mehr als das 10-fache. Dafür ist das Ergebnis weltweit einzigartig und spektakulär. In Sachen Blühstreifen dürfte hier in Vierkirchen in der Einflugschneise München wohl ein Weltrekord für die Natur aufgestellt worden sein.

Bienen bestäuben die Werbefläche, hier: Kamille und Wiesensalbei
Werbeanbau: Sonnenblume und Biene zwischen blauen Wicken und Wiesensalbei
Natürliche Farben. Natürlicher Duft. Das ist Feldwerbung von unten gesehen
Der größte Blühstreifen der Welt mit  Vierkirchner Wasserturm im Hintergrund
Farbe pur. Mit Pflanzen kann man Logos spektakulär anpflanzen
Selten geworden. Feldwerbung bringt Vielfalt zurück

Angepflanztes Firmenlogo mit den Farben der Blumen mitten in der Einflugschneise

Was von unten ein XXL-Blühstreifen ist, ist aus der Luft ein blühendes Firmenlogo und bringt natürlich auch jede Menge Green Storytelling. Man spricht darüber, teilt, klickt und diskutiert. Der Natur ist es egal, in welcher Form sie blühen darf. Hauptsache sie darf einmal so erblühen. Und gesünderes Heu gibt es höchstens noch auf einer abgelegenen Almwiese. Nichts geht hier verloren. Ganz im Gegenteil: Dank einer solchen Naturpatenschaft wird zwischendrin möglich, was aus sonst allein schon wegen dem hohen Preisdruck in der Landwirtschaft so kaum angebaut werden könnte.

So gewinnen alle: Die Natur. Der Naturpate und natürlich erst Recht auch der Landwirt.


80.000 Bienen. Tausende von Schmetterlingen.

Gleich mehrere Bienenvölker schwirren im bunten Blumenfeld umher und finden hier reichhaltig Nahrung. Neben Bienen findet man hier auch selten gewordene Insektenarten und eine Vielzahl Schmetterlinge, die auf ganz bestimmte Pflanzen spezialisiert sind.